Baufinanzierung – wir finden den passenden Immobilienkredit für Sie

Sie haben Ihre Traumimmobilie gefunden und sind auf der Suche nach einer passenden Baufinanzierung beziehungsweise Immobilienfinanzierung? Im Rahmen einer persönlichen und individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Finanzierungsberatung helfen wir Ihnen, Ihr Projekt zu realisieren. Wenn Sie ein Grundstück kaufen möchten, ein Haus bauen oder ein bestehendes Haus erwerben möchten – vielleicht auch nur eine Wohnung darin – wir vergleichen für Sie die aktuellsten Kreditangebote von über 200 Banken. Wir achten nicht nur auf die Höhe der Zinsen, sondern auch auf andere wichtige Baufinanzierungskonditionen, wie Fördermöglichkeiten, Laufzeit und Sonderzahlungsmöglichkeiten.
 
 
Wenn Sie sich noch in das Thema einlesen möchten, schauen Sie sich die folgenden Informationen zum Thema Baufinanzierung an. Wir verraten Ihnen schon jetzt, worauf Sie achten müssen, welche Voraussetzungen Sie für einen Baukredit mitbringen müssen, erklären wichtige Begriffe und beantworten die am häufigsten gestellten Fragen.

Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung: Was ist der Unterschied?

Ihnen ist vielleicht schon aufgefallen, dass bei der Verwendung der Begriffe Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung oftmals kein Unterschied gemacht wird, beide Bezeichnungen also synonym verwendet werden. Es gibt aber durchaus Personen, die von Baufinanzierung immer dann reden, wenn es um die Finanzierung eines Hauses geht, das erst noch gebaut werden soll. Die Immobilienfinanzierung wäre dann im Unterschied dazu die richtige Bezeichnung für die Finanzierung von bereits existierenden Häusern oder Wohnungen beziehungsweise unbebauten Grundstücken. Bei Banken und Finanzdienstleistern wird diese Unterscheidung aber nicht durchgehalten, also kein Unterschied zwischen Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung gemacht. Stattdessen werden beide Begriffe verwendet, wenn es um die Finanzierung einer Immobilie geht – unabhängig davon, ob auf dieser Immobilie bereits ein Haus steht oder ein solches erst noch gebaut werden soll.

Verbreitete Irrtümer in Bezug auf die Baufinanzierung

Bevor wir weiter ins Detail gehen, möchten wir Sie über die größten Irrtümer aufklären, die es über Baufinanzierungen gibt.
  • Keine Baufinanzierung ohne Eigenkapital: Das ist ein Irrtum. Es gibt die Möglichkeit, eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital zu erhalten. Das nennt man dann Vollfinanzierung.
  • Die besten Angebote sind die mit der geringsten Zinshöhe und den niedrigsten Raten: Nein, das stimmt so nicht. Zum einen muss das Angebot mit dem niedrigsten Zins nicht das kostengünstigste Angebot sein. Denn neben den Zinszahlungen können bei einer Kreditaufnahme noch weitere Kosten anfallen, wie etwa Kontoführungsgebühren. Auch niedrige Raten sind nicht unbedingt ein Zeichen für ein gutes Angebot, sondern bergen die Gefahr, dass am Ende der Laufzeit eine Restschuld mit Hilfe eines neuen Darlehens beglichen werden muss. Da zu diesem späteren Zeitpunkt ein höheres Zinsniveau gelten kann, bedeuten niedrige Raten ein unkalkulierbares Kostenrisiko.
  • Es gibt keine staatliche Förderung: Doch, es gibt staatliche Förderungsprogramme, um eine Immobilie zu kaufen, ein Haus zu bauen oder zu modernisieren. Zum Beispiel bietet die KfW Unterstützung bei Baufinanzierungen an. Je nach Bundesland kann es noch zusätzliche Förderprogramme geben.

Das ist bei der Baufinanzierung ohne Eigenkapital zu beachten

Um eine möglichst geringe monatliche Belastung durch die Rückzahlungsraten zu haben, sollte man so viele eigene Mittel wie möglich für die Baufinanzierung aufwenden, wenn man sich für einen Wohnungs- oder Hauskauf beziehungsweise einen Grundstückskauf und Hausbau entscheidet. Zum möglichen Eigenkapital, das man hier einsetzen kann, gehören Bankguthaben und Wertpapiere, sofern es Sinn macht, diese zu verkaufen. Empfehlenswert ist ein Eigenkapitalanteil von mindestens 20 Prozent. Auch eine Beisteuerung durch staatliche Förderungen kann die Kreditbelastung senken. Allerdings sollte man diese Förderungen nur als Eigenkapital betrachten, wenn man sicher ist, dass der Antrag bewilligt wird. Sollte man sich entscheiden, eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital in Anspruch zu nehmen, sollte man bedenken, dass während der Laufzeit unvorhergesehene Kosten entstehen können. Man sollte also die Höhe der Raten so einplanen, dass man noch einen Puffer für Extra-Kosten hat. Die Klassiker sind die kaputte Waschmaschine oder eine notwendige Autoreparatur. Für eine Vollfinanzierung benötigt man in der Regel ein sicheres mittleres bis hohes Einkommen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förderdarlehen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie auch eine staatliche Förderung erhalten – das können auch Zuschüsse sein. Neben den spezifischen Angeboten in den einzelnen Bundesländern sollte man sich die Angebote der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) anschauen. So fördert die KfW zum Beispiel energieeffizientes Bauen. Oder haben Sie schon einmal etwas vom Baukindergeld gehört. Pro Kind können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss erhalten – sowohl zum Haus- oder Wohnungskauf als auch zum Hausbau. Außerdem gibt es Programme, mit denen der altersgerechte Umbau gefördert wird, oder Zuschüsse, die für Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche gewährt werden. Daneben ist unter anderem noch an staatliche Förderungen aus Wohn-Riester, auch Eigenheimrente genannt, oder im Rahmen der Arbeitnehmersparzulage zu denken, um eine Immobilie zu finanzieren.

Diese Fehler sollte man bei der Baufinanzierung vermeiden

Bei Baufinanzierungen kann man viel falsch machen, wenn man auf dem Gebiet keine Erfahrung hat. Daher sollten Sie sich vom Fachmann beraten lassen, wenn Sie Ihr Traumprojekt finanzieren lassen möchten. An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine Idee vermitteln, was man alles falsch machen kann:
  • Unterfinanzierung: Dass beim Bau eines Hauses noch viele unvorhergesehene Kosten entstehen können, ist vielen vielleicht bewusst. Aber auch beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ist der Kaufpreis nicht der einzige Posten, der bei der Finanzierungssumme zu Buche schlägt.
  • Niedrige Tilgungsraten: Natürlich ist es verlockend, eine sehr niedrige monatliche Kreditrate zahlen zu müssen. Vielen Banken genügt es, wenn die Kunden ein Prozent von der Kreditsumme im Jahr tilgen. Wenn Sie nun Kredite mit sehr hohen Summen aufgenommen haben, würde es Jahrzehnte dauern, bis Sie den Kredit zurückbezahlt haben. In dieser Zeit können viele Dinge passieren, die Ihre finanzielle Situation schwächen können. Außerdem ist zu bedenken, dass die Zinssätze zum Zeitpunkt erforderlich werdender Anschlussfinanzierungen höher liegen können, als zum Zeitpunkt der ersten Kreditaufnahme. Vor allem aber sollten Sie spätestens zum Zeitpunkt der Verrentung oder Pensionierung schuldenfrei sein, da das monatliche Einkommen zu diesem Zeitpunkt in der Regel erheblich abnimmt.
  • Kreditraten nicht anpassbar: Wenn Sie nach dem Erwerb der Immobilie jetzt schon absehen können, dass sich Ihre finanziellen Belastungen zum Beispiel durch das Zeugen von Kindern erhöhen werden, sollten Sie darauf achten, dass Sie die Höhe der Kreditraten im Laufe der Zeit senken können.
  • Kurze Zinsbindung: Die von den Banken angebotenen Zinssätze ändern sich mit der Zeit. Da eine Baufinanzierung über viele Jahre läuft, vereinbart man mit der Bank eine sogenannte Zinsbindung. Je kleiner der Zeitraum der Zinsbindung ist, desto niedriger ist in der Regel der gewährte Zins. Von dieser Rechnung sollte man sich nicht verlocken lassen. Man sollte also die Zinsbindung nicht nur für eine kurze Zeitspanne festlegen. Denn schon nach ein paar Jahren kann der geforderte Zins bei einer Anschlussfinanzierung viel höher sein als heute. Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen sollte man lieber einen etwas höheren Zins beim Kreditvertrag in Kauf nehmen und dafür eine Zinsbindung über einen großen Zeitraum vereinbaren.
  • Überschätzung der Eigenleistung: Es liegt nahe, die Kosten beim Hausbau dadurch zu senken, selbst Hand anzulegen. Wer aber keine Übung im Handwerken hat, wird schon Probleme bekommen, den geplanten Arbeitsaufwand, den man selbst einbringen möchte, richtig zu bemessen. Viele überschätzen sich hier, was am Ende nicht nur zu Frustrationen führt, sondern auch den Einzugstermin gefährdet. Ein späterer Einzug hat wiederum höhere Kosten zur Folge, da man seine bisherige Unterkunft länger unterhalten muss als geplant.

Davon hängen die Zinsen bei der Immobilienfinanzierung ab

Eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl der richtigen Baufinanzierung ist die Zinshöhe. Der Zinssatz ist aber nicht zu allen Zeiten gleich, wie wir oben bereits erwähnt haben. Das Zinsniveau ändert sich über die Jahre. Man spricht hier auch von der Zinsentwicklung. In den letzten zehn Jahren sind die Zinsen für eine Baufinanzierung zum Beispiel von circa vier Prozent auf ungefähr ein Prozent gefallen. Wir leben also in einer Zeit mit einem extrem niedrigen Zinssatz. Trotzdem lohnt sich der Vergleich der Zinsen, den die verschiedenen Banken verlangen, da nicht jede Bank die gleiche Zinsspanne bei der Berechnung des Kredites zu Grunde legt. Wie hoch der Zinssatz am Ende tatsächlich ist, hängt neben dem allgemeinen Spielraum der jeweiligen Bank unter anderem von folgenden persönlichen Faktoren des Kreditnehmers ab:
  • Dauer der Zinsbindung
  • Bonität
  • Höhe des Einkommens
  • Beschäftigungsart
  • Wohnort
  • Höhe des Darlehensbetrages
  • Höhe der Tilgungsraten

Das unterscheidet Baukredite von Konsumentenkrediten

Im Kreditwesen gibt es unterschiedliche Kreditarten. Eine der bekanntesten Kreditarten ist der Dispokredit. Diesen räumt die Bank ihren Kunden für deren Girokonto in der Regel dann ein, wenn ein regelmäßiger Geldeingang auf dem Konto zu beobachten ist. Die Höhe des Dispokredites hängt von der Höhe der Geldeingänge ab. Eine Ratenzahlung zur Rückzahlung des Dispokredites ist nicht vereinbart. Die Idee beim Dispokredit ist vielmehr, dass der Kreditnehmer diesen nur kurzfristig in Anspruch nimmt und alsbald wieder ausgleicht, was sich schon deswegen empfiehlt, da die Zinsen hier besonders hoch sind. Wer schon einmal eine Waschmaschine oder ein Auto mit Hilfe eines Kredites gekauft hat, der hat dafür in der Regel einen sogenannten Konsumentenkredit aufgenommen, auch Ratenkredit genannt. Typisch für diese Art des Kredites ist eine gleichbleibende monatliche Rückzahlungs-Rate und eine fest vereinbarte Laufzeit, die mehrere Jahre betragen kann, teilweise aber auch nur wenige Monate. Vor der Vergabe des Kredites wird die Bonität des Kreditnehmers geprüft. Der Baukredit und das Immobiliendarlehen unterscheiden sich vom Konsumentenkredit dadurch, dass die Laufzeit in der Regel länger ist. Das liegt daran, dass die Kreditsummen meist viel höher sind. Typisch bei diesen längerfristigen Krediten ist die Vereinbarung einer Zinsbindung, also eine Festsetzung der Zinshöhe für einen bestimmten Zeitraum. Auf diese Weise bleibt die finanzielle Belastung vorhersehbar. Außerdem wollen die Banken angesichts der hohen Darlehenssummen normalerweise eine Sicherheit durch die zu erwerbende Immobilie beziehungsweise das zu erwerbende oder zu errichtende Objekt (Haus oder Wohnung). Dazu wird der Bank im Rahmen der Baufinanzierung ein sogenanntes Grundpfandrecht eingeräumt; für gewöhnlich in Form einer Grundschuld oder Hypothek.

Wozu man Baukredite nutzen darf

Eine andere Frage ist es, ob Sie die Immobilie zur Eigennutzung oder zur Kapitalanlage erwerben möchten. Im ersten Falle spricht man von einer Eigennutzerfinanzierung und im zweiten Falle von einer Kapitalanlegerfinanzierung. Vom Verwendungszweck kann auch abhängen, welche Baufinanzierung am attraktivsten ist. In der Regel dürfen Baukredite nur für den Kauf einer Immobilie (Haus oder Wohnung) verwendet werden oder zum Bau beziehungsweise der Modernisierung eines Hauses oder einer Wohnung. Auch die Nebenkosten wie Notargebühren, Grundbuchgebühren oder die Provisionen der Immobilien-Makler fließen in die Kalkulation des Finanzierungsbedarfs mit ein.

Diese Immobilienkredite gibt es

Bei der Baufinanzierung unterscheidet man nicht nur nach Erstfinanzierung und Anschlussfinanzierung oder dem Zweck der Finanzierung, wie Hausbau, Hauskauf, Wohnungskauf oder Modernisierung eines bestehenden Objektes. Man unterscheidet die verschiedenen Baufinanzierungen unter anderem auch danach, wie sich die Raten zusammensetzen und aus welchen Quellen die Kredite zurückbezahlt werden. Hier sind ein paar Beispiele, welche Arten der Baufinanzierung es gibt:
  • Annuitätendarlehen: Bei dieser Art des Darlehens vereinbart man in der Regel eine Zinsbindung, also einen festen Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum und hat eine gleichbleibende Rate zu zahlen. Diese setzt sich zum einen aus den Zinsen zusammen und zum anderen aus der Tilgung. Da die Kreditsumme mit der Zeit niedriger wird, sind nach und nach weniger Zinsen zu zahlen, wodurch der Tilgungsanteil von der Rate steigt.
  • Tilgungsdarlehen: Beim Tilgungsdarlehen zahlt man im Grunde zwei verschiedene Raten. Mit der einen Rate wird die Kreditschuld getilgt. Diese Tilgungsrate bleibt während der gesamten Vertragslaufzeit gleich hoch. Die zweite Rate dient der Begleichung der anfallenden Zinsen. Da die Kreditschuld mit der Zeit sinkt, sinken auch die zu zahlenden Zinskosten. Die Gesamtbelastung durch die regelmäßigen Ratenzahlungen nimmt also mit der Zeit ab.
  • Variables Darlehen mit Sondertilgungsrecht: Will man die Möglichkeit haben, die verbleibende Kreditsumme während der vereinbarten Laufzeit vorzeitig ganz oder teilweise zu tilgen, ohne dafür eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen, verschlechtern sich in der Regel die Konditionen. Dafür haben Sie allerdings den Vorteil, dass Sie etwaige freie Geldmittel für die Entschuldung einsetzen können. Außerdem können Sie den restlichen Kreditbetrag möglicherweise durch eine günstigere Anschlussfinanzierung zum Zeitpunkt der Sondertilgungsmöglichkeit umschulden. Je nach Ausgestaltung bestehen die Sondertilgungsmöglichkeiten mehrmals im Jahr; für gewöhnlich dann, wenn die Bank den Zins des Kredites anpassen darf.
  • Kombi-Darlehen: Von einem Kombi-Darlehen spricht man, wenn man die Gesamtdarlehenssumme auf ein Annuitätendarlehen und ein variables Darlehen aufteilt. So profitieren Sie zum einen von der Zinsbindung beim Annuitätendarlehen, bei dem die Rate gleich bleibt, wodurch Ihnen finanzielle Stabilität gewährleistet wird. Zum anderen profitieren Sie von der Möglichkeit, den Teil der Kreditsumme, den Sie über das variable Sondertilgungsdarlehen aufgenommen haben, vorzeitig tilgen zu dürfen.
  • Darlehen ohne Tilgung (endfälliges Darlehen): Von einem Darlehen ohne Tilgung spricht man, wenn die Kreditsumme erst nach Ende der Laufzeit fällig wird. Während der Kreditlaufzeit bezahlt man mit einer regelmäßig fälligen Rate lediglich die Zinsen für das Darlehen.
  • Versicherungsdarlehen: Im Grunde handelt es sich hier um ein Darlehen ohne Tilgung, nur das bereits am Anfang klar ist, dass die Kreditsumme am Ende durch Kapital getilgt wird, das aus einer Lebensversicherung stammt. Statt einer Kapitallebensversicherung kann man das nötige Geld zur Tilgung auch einem Bausparvertrag entnehmen. In beiden Fällen zahlt man während der Kreditlaufzeit eine Rate, mit der lediglich die Zinsen beglichen werden und parallel dazu den Versicherungsbeitrag für die Lebensversicherung oder die Rate für den Bausparvertrag.
  • Forward-Darlehen: Das Forward-Darlehen ist eine Art des Annuitätendarlehens, bei dem der aufgenommene Kreditbetrag erst in der Zukunft ausbezahlt wird – das kann durchaus ein paar Jahre nach Vertragsabschluss sein. Das Ziel eines Forward-Darlehens ist es, dass man sich schon im Vorfeld einen bestimmten Zinssatz sichert, weil man befürchtet, dass es mit der Zeit zu Zinssteigerungen kommen wird.

Welche Art der Baufinanzierung passt zu mir?

Wer Planungssicherheit haben möchte, für den kommt ein Annuitätendarlehen mit möglichst langer Zinsbindung in Frage. Die Sicherheit bezahlt man aber unter Umständen mit einem zu hohen Zins, sofern das allgemeine Zinsniveau mit der Zeit sinkt. Wer flexibel bleiben möchte, sollte sich daher bei der Baufinanzierung für ein Darlehen mit Sondertilgungsrecht entscheiden. Das ist nicht nur für den Fall interessant, dass man von der Zinsentwicklung profitiert, sondern empfiehlt sich zum Beispiel gerade bei Selbständigen und Freiberuflern. In dieser Berufsgruppe variieren die Einkommen teilweise stark, je nach Auftragslage. Hat man eine Zeit lang gut verdient, nutzt man die freien Geldmittel idealerweise zur Schuldentilgung. So verhindert man außerdem, dass man bei der nächsten Auftragsflaute mit noch bestehenden Ratenforderungen belastet wird. Ein guter Kompromiss ist das Kombi-Darlehen. Allerdings stellt sich die Frage, ob man in Zeiten eines Niedrigzinses die Zins-Flexibilität des variablen Darlehens benötigt. Die Antwort auf diese Frage hängt von der jeweiligen Prognose ab, wie sich das Zinsniveau in den folgenden Jahren entwickeln wird. Das Versicherungsdarlehen empfiehlt sich vor allem für diejenigen, die bereits über eine Lebensversicherung oder einen Bausparvertrag verfügen und keine zusätzliche Belastung durch zu hohe Ratenzahlungen haben möchten. Den Tilgungsanteil bei der Kreditrate spart man sich dann besser, um damit den Versicherungsbeitrag oder einen Bausparvertrag zu finanzieren. Ein Tilgungsdarlehen eignet sich für Personen, deren Einkommen in der Zukunft abnimmt – wie das in der Regel bei Rentnern der Fall ist. Denn bei dieser Darlehensart sinkt die regelmäßig zu zahlende Rate mit der Zeit, weil die Zinsbelastung mit den Tilgungszahlungen nachlässt. Wer die Baufinanzierung für eine Immobilie durchführen möchte, die er als Kapitalanlage erwerben will, und daher das gekaufte Haus oder die gekaufte Wohnung vermietet, kann unter Umständen von steuerlichen Vorteilen profitieren, wodurch ein endfälliges Darlehen attraktiv werden kann. Neben den genannten Faktoren spielen auch das eingesetzte Eigenkapital, die Ratenhöhe und etwaige Förderungsmöglichkeiten eine Rolle für die Auswahl derjenigen Baufinanzierung, die zu Ihnen passt. Da die Umstände bei jedem etwas anders gelagert sind, empfiehlt sich eine detaillierte Beratung durch einen Fachmann.

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Häufig gestellte Fragen zu Begriffen bei der Baufinanzierung

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen zur Bedeutung von Begriffen, die im Zusammenhag mit der Baufinanzierung verwendet werden:

Was ist eine Vorfälligkeitsentschädigung?

Kündigt der Kreditnehmer den Kredit vor dem Ende der Laufzeit und sind noch keine zehn Jahre vergangen, darf die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Mit dieser Entschädigung soll der Schaden ausgeglichen werden, den die Bank dadurch erleidet, dass diese Ihren Kredit anderweitig über eine feste Vertragslaufzeit refinanziert hat, wegen Ihrer Kündigung aber nicht mehr die erwarteten Zinszahlungen von Ihnen erhält.

Was ist der Sollzins?

Mit dem Begriff Sollzins meinte man ursprünglich denjenigen Zins, der fällig wird, wenn das Girokonto bei der Bank im Soll ist, also im Minus. Beim Darlehen müsste man eigentlich von Darlehenszinsen sprechen. Der Begriff Sollzins hat sich aber auch bei Darlehen durchgesetzt. Der Sollzins wird nur anhand des geliehenen Kreditbetrages berechnet.

Was ist der Effektivzins?

Da Banken die zu zahlenden Zinsen unterschiedlich berechnen, hat der Gesetzgeber vorgeschrieben, dass die Kreditinstitute den „effektiven Jahreszins“ angeben. Dieser Effektivzins umfasst von Gesetzes wegen nicht nur die Zinsen an sich – also die Sollzinsen –, sondern auch sonstige Kosten wie etwa Kontoführungsgebühren und Kosten, die im Rahmen einer etwaig erforderlichen Immobilienbewertung entstehen. Durch die Ausweisung des „effektiven Jahreszinses“ soll es einfacher sein, die angebotenen Baudarlehen der verschiedenen Banken miteinander zu vergleichen.

In welchen Fällen machen Anschlussfinanzierungen einen Sinn

Wenn der Kredit für die Baufinanzierung ausläuft, bleibt häufig eine Restschuld bestehen. Sollten Sie nicht in der Lage oder nicht willens sein, diesen Restbetrag mit eigenen Mitteln zu begleichen, und müssen einen neuen Kredit aufnehmen, spricht man von einer Anschlussfinanzierung. Sollte der Kreditvertrag, den Sie im Rahmen Ihrer Baufinanzierung abgeschlossen hatten, noch nicht beendet sein, Sie diesen aber vorzeitig kündigen wollen, müssen Sie auf die Vorfälligkeitsentschädigung achten. Nach zehn Jahren kann man jedoch seinen Kredit kündigen, ohne dass die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen darf. Eine solche Kündigung ist vor allem dann interessant, wenn man die Chance hat, im Rahmen der Anschlussfinanzierung einen neuen Kredit zu günstigeren Konditionen abzuschließen.

Umschuldung von Konsumentenkrediten durch Baufinanzierung möglich?

Da Baukredite in der Regel zweckgebunden sind, also nur zum Hausbau oder für den Erwerb eines Grundstücks beziehungsweise eines Hauses oder einer Wohnung – und unter Umständen für deren Modernisierung – verwendet werden dürfen, können Sie nicht Ihre Konsumentenkredite mit Hilfe der Baufinanzierung umschulden, um am Ende nur eine Ratenzahlung tätigen zu müssen. Sie können also nicht von den niedrigen Bauzinsen profitieren, indem Sie etwaige Baukredite zur Tilgung etwa Ihres Autokredites einsetzen. Möglich ist aber die Umschuldung mit einer neuen Baufinanzierung, um ein bestehendes Immobiliendarlehen auszugleichen. Dies empfiehlt sich vor allem dann, wenn Sie für Ihren alten Immobilienkredit höhere Zinsen zahlen als heute üblich sind. Allerdings können bei der Umschuldung Kosten entstehen – etwa bei der Übertragung der Grundschuld auf eine andere Bank. Es ist daher genau zu prüfen, ob die Zinsvorteile größer sind als die Umschuldungskosten. Ein Umschulden im Rahmen der Baufinanzierung macht außerdem für gewöhnlich erst Sinn, wenn man keine Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen hat, was in der Regel erst nach zehn Jahren Laufzeit der Fall ist.

Zur Sicherheit kann man eine Restkreditversicherung abschließen

Man weiß nie was kommt. Arbeitslosigkeit, Unfall mit anschließender Arbeitsunfähigkeit oder Tod sind Schicksalsschläge, die einen Dominoeffekt verursachen können. Wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, die Kreditraten von Ihrer Baufinanzierung zu zahlen, riskieren Sie im schlimmsten Fall, dass Ihre Immobilie zwangsversteigert wird und Sie sich einen neuen Ort zum Leben suchen müssen. Es gibt aber Möglichkeiten, sich und seine Familie im Rahmen der Baufinanzierung abzusichern. Dazu dient die Restkreditversicherung, auch Restschuldversicherung genannt. Hierbei handelt es sich um eine Art Risikolebensversicherung, die im Falle des Ablebens den restlichen Kreditbetrag aus der Baufinanzierung tilgt. In Zeiten der Arbeitsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit zahlt die Versicherung die fälligen Raten.

Vergleich der Konditionen von über 200 Kreditinstituten

Das Zinsniveau für eine Baufinanzierung ist zwar allgemein niedrig, trotzdem lohnt sich der Vergleich zwischen den verschiedenen Baufinanzierungen der unterschiedlichen Anbieter. Wir haben Zugriff auf die aktuellsten Konditionen von über 200 Banken. Auf diese Weise können wir eine Baufinanzierung für Sie finden, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Auf Grund unserer Erfahrung im Bereich Baufinanzierung können wir oftmals auch bei der Finanzierung in schwierigen Fällen helfen – auch solchen, bei denen keine Eigenmittel zum Einsatz kommen. Außerdem helfen wir Ihnen beim Umschulden von Immobilien- und Ratenkrediten, etwa um von attraktiveren Zinssätzen zu profitieren und die Höhe Ihrer monatlichen Raten zu senken. Sie wollen lieber sicher gehen, dass sich die Zinshöhe in den nächsten Jahrzehnten nicht ändert? Wir können Ihnen dabei helfen, eine Baufinanzierung mit Zinsbindung von bis zu 30 Jahren zu beantragen.

Wir bieten eine unabhängige und kostenlose Beratung an

Bei unserer Finanzierungsberatung schauen wir uns jeden Fall individuell an, denn die Art der Baufinanzierung hängt ganz entscheidend von den persönlichen Umständen ab. Für Berufstätige besonders interessant: Wir bieten unsere persönliche Beratung auch am Wochenende an. Dadurch ist eine unkomplizierte und schnelle Vorgehensweise möglich. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere Beratung ist unabhängig und für Sie kostenlos.

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